Spülmaschine reinigen: Sieb, Sprüharme, Dichtung (Anleitung)
Spülmaschine riecht oder spült schlecht? So reinigst du Sieb, Sprüharme und Dichtungen und wann ein Maschinenreiniger sinnvoll ist.

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Inhalt dieses Artikels
Kurze Antwort
Kurz gesagt: Die meisten Gerüche und schlechten Spülergebnisse kommen von einem verstopften Sieb. Sieb herausnehmen und ausspülen, Düsen der Sprüharme freimachen, Türdichtung abwischen und gelegentlich einen Maschinenreiniger im leeren Gerät bei hoher Temperatur laufen lassen. Essig ist keine gute Idee, er kann die Gummidichtungen angreifen.

Spülmaschine reinigen in 5 Schritten
Spülmaschine reinigen auf einen Blick
- Schritt 1Unterkorb rausDamit du an den Boden kommst.
- Schritt 2SiebHerausdrehen, unter Wasser ausspülen.
- Schritt 3SprüharmeAbnehmen, Düsen freimachen.
- Schritt 4TürdichtungMit feuchtem Tuch abwischen.
- Schritt 5ReinigerMaschinenreiniger im heißen Programm.
- Unterkorb herausziehen, damit du an den Boden der Maschine kommst.
- Sieb reinigen: Das Sieb sitzt am Boden, meist in der Mitte. Herausdrehen (oft eine Vierteldrehung) und herausheben. Fein- und Grobsieb lassen sich bei vielen Geräten trennen. Unter heißem Wasser mit einer Bürste säubern, dann wieder einsetzen und fest einrasten.
- Sprüharme reinigen: Die Sprüharme lassen sich meist abziehen oder abschrauben. Verstopfte Düsen mit einem Zahnstocher freimachen und die Arme unter Wasser durchspülen. Sie sollten sich danach leicht drehen.
- Türdichtung und Türrand abwischen: Hier sammeln sich Essensreste. Mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel reinigen, ohne Essig.
- Maschinenreiniger laufen lassen: Einen Maschinenreiniger* nach Packungsanleitung im leeren Gerät bei hoher Temperatur laufen lassen.
Kein Essig an die Dichtungen
Essig und Essigessenz können die Gummidichtungen angreifen und brüchig machen. Dann wird die Maschine undicht. Für Dichtungen nur Wasser und mildes Spülmittel verwenden.
Riecht trotzdem? Die häufigsten Ursachen
- Sieb verstopft: Der Klassiker. Je nach Nutzung alle paar Wochen kontrollieren.
- Maschine bleibt zu: Nach dem Spülen die Tür einen Spalt offen lassen, damit sie trocknen kann.
- Nur Kurzprogramme: Ab und zu ein Programm mit höherer Temperatur laufen lassen.
- Ablauf geknickt oder verstopft: Steht Wasser am Boden, kann der Ablaufschlauch das Problem sein. Wie bei einem verstopften Abfluss hilft oft der mechanische Weg, etwa am Siphon unter der Spüle, an dem die Spülmaschine angeschlossen ist.
Salz und Klarspüler: nicht vergessen
- Spülmaschinensalz macht das Wasser weicher und schützt Gerät und Geschirr vor Kalk. Nachfüllen, wenn die Anzeige leuchtet. Die Wasserhärte im Menü der Maschine einstellen, den Wert erfährst du bei deinem Wasserversorger.
- Klarspüler sorgt dafür, dass das Wasser abperlt und das Geschirr trocken und fleckenfrei wird.
Häufige Fragen
Wie oft sollte man das Sieb der Spülmaschine reinigen?
Je nach Nutzung etwa alle zwei bis vier Wochen, und sofort, wenn es riecht oder Wasser stehen bleibt. Die Anleitung deiner Maschine nennt den Wert des Herstellers.
Brauche ich Salz, wenn ich All-in-one-Tabs nutze?
Bei weichem Wasser oft nicht, bei hartem Wasser lohnt sich Salz trotzdem. Der Hersteller deiner Maschine nennt die Grenze in der Anleitung.
Hilft Natron gegen Geruch?
Etwas Natron im leeren Gerät kann Gerüche mindern. Gegen ein verstopftes Sieb hilft aber nur Reinigen.
Quellen
- EnBW: Spülmaschine reinigen: So geht’s richtig
- Vattenfall: Spülmaschine richtig reinigen
- einfach kochen: Spülmaschine richtig reinigen und entkalken




